Einlagensicherung
Neben der gesetzlichen Mindesthaftung, die in Deutschland bei 50.000 Euro liegt, sind die meisten Banken noch Mitglied in so genannten Einlagensicherungsfonds. Über diese Fonds sind die Einlagen und die Zinsen gesichert, meist in mehrfacher Millionenhöhe.
Dadurch können Anleger sicher sein, im Falle einer Schieflage der Bank ihr Geld und die bislang aufgelaufenen Zinsen aus dem Fonds erstattet zu bekommen. Diese Fonds zur Einlagensicherung sind vor allem bei deutschen Banken Standard.
Einlagensicherung bei Auslandsbanken
Wenn Sie sich für ein Tagesgeld bei einer ausländischen Bank interessieren, sollten Sie sich vorher über die im jeweiligen Land geltenden Haftungsregelungen für Einlagen informieren. Die Grenzen, bis zu denen eine Erstattung von Kundengeldern gesetzlich vorgeschrieben ist, können sich bei ausländischen Banken stark von den deutschen Regelungen unterscheiden. So ist es zum Beispiel möglich, dass die Einlagensicherung im Ausland nur auf 20.000 oder 30.000 Euro begrenzt ist und nur für einen bestimmten Prozentsatz gilt, beispielsweise für 90 Prozent der angelegten Summe.
Informationen zur Einlagensicherung
Informationen zur Einlagensicherung finden Sie in der Regel in den Vertragsbedingungen oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), die auch bei einer Online-Kontoeröffnung zum Download oder zum Ausdruck von den Banken bereitgestellt werden müssen.